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Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich tot entlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr,
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben

Für Alex!
Und gestern drang die Nachricht dann zu mir!
Ich weiß nicht aber es zeriss mich schier!
Du standest mitten im Leben, hast das Glück angelacht!
Hast nie an den Tod auch nur ein Gedanke gebracht!
Du warst 18 Jahre hast noch so viel geplant!
Dass du in dieser Nacht stirbst hatte niemand geahnt!
Dein kleiner Bruder ist mit Dir gegangen,
seine Jugend hatte gerade erst angefangen!
Es ist so schwer das alles zu verstehen
und zu wissen: Wir werden dich niemals wieder sehen!
Jeder fragt sich und sucht die Antwort auf das Warum?
Doch die Antwort verbleibt stumm!

Mein Todesengel!
In einer kalten dunklen Winternacht,
bin ich plötzlich aufgewacht,
alles war dunkel und verschwommen,
zuerst dacht ich, mein Traum lässt mich nicht entkommen,
doch dann schält sich aus dem Dunkel eine Gestalt
und dringt in meine Gedanken mit Gewalt,
Mein Todesengel
Da steht sie an meinem Bett
und lächelt doch ganz nett,
ihr Lächeln zeigt mir ihre blutbefleckten Zähne
und über ihre Schultern fallen ihre Haare, eine schwarze Mähne,
auf ihrem Rücken sind zwei dunkle Schwingen,
die dich ins Reich des Todes bringen.
Ihr Gesicht so schön und doch so kalt,
so jung und doch so alt,
mit welchem Recht ist sie hier,
warum kommt sie ausgerechnet zu mir,
Angst erfüllt mein Herz,
doch verspür ich keinen Schmerz.
Ich will sie fragen was sie hier macht,
doch als hätt sie gelesen was ich gedacht,
küsst sie mich mit Lippen so schwarz wie die Nacht,
ich kann ihr nicht länger wiederstehen,
ich werde mit ihr gehen.
Dann am nächsten Morgen ist mein Zimmer leer,
mich gibt's nimmer mehr,
jedenfalls nicht im Leben,
denn ich hab's für den Todesengel aufgegeben.

 

Lebensmüde!
Flucht aus den Schmerzen,
Flucht vor dem endlosen Leid.
Die einzige Lösung ist der Tod.
Das Gesicht ist bleich, die Stimme zittert.
Der Kopf führt einen aussichtslosen Kampf
gegen die brodelnde Seele.
Ich kann mir nicht länger was vormachen.
Ich kann das Leben nur im betäubten Zustand ertragen.
Selbst dann verfalle ich in tiefste Melancholie.
Also was ist schlimmer,
Tod zu sein oder Tod zu leben?

 

Es war Donnerstag, September 2002.
Es ist dunkel, das Telefon klingelt, aber ich denk mir nichts dabei.
Ich liege im Bett, hab die Augen schon zu,
aber irgendwas bringt mich plötzlich aus der Ruh'.
Ich gehe hinaus und höre sie sagen:
"An Füz homs daschossn," und plötzlich, tausend Fragen:
Was ist passiert? Was redet sie da?
Hab ich mich verhört?Ich stehe nur da.
Weiß nicht wohin, was ich machen soll,
mein Herz tut mir weh, mein Kopf ist ganz voll.
Voll mit Fragen, Gefühlen, Gedanken daran,
wie so etwas überhaupt passieren kann.
Ich kann es nicht fassen, ich glaube es nicht,
nun geh' ich ins Zimmer und mache mir Licht.
Ich lese im Fernsehn einen Bericht,
der letzte Satz: "Er starb noch am Unfallort," jetzt lösch ich das Licht.
Nun lieg ich so da, mit Tränen in den Augen,
auch wenn ich's schon weiß, ich will es nicht glauben...
Man hat ihn uns einfach so weggenommen,
und wir wissen er wird nicht mehr wieder kommen.
Ein großes Stück ist von uns allen gestorben,
und viele von uns sind andere Menschen geworden.
Wir wissen, dass er immer bei uns ist,
auch wenn jeder von uns ihn so schrecklich vermisst.
Christian, die Freundschaft mit dir werden wir nie bereun,
und auf den Tag, an dem wir uns wieder sehn können wir uns schon freun.
Gott bleibt bei den Antworten auf unsere Fragen stumm,
doch wir wissen: Gottes Wille kennt kein Warum?!

Ich bin ein freier Mensch,
kann machen was ich will.
Und doch bin ich gefangen in meinem Körper.
Gefangen im Leben.
Das Leben habe ich satt.
Überlege lange, und dann sah ich den Zug kommen.
Wollte springen, machte mich zum Sprung bereit, doch ich hörte eine Stimme:
"Denk an deine Freunde...sie werden dich vermissen!"
Und ich dachte an meine Freunde. Aber werden sie trauern?
Ein oder Zwei...ja, aber der Rest nicht!
Doch soll ich ihnen den Wunsch erfüllen und springen?
Doch es war zu spät, der Zug war vorbei.
Und wieder habe ich es nicht geschafft,
weiß nicht ob ich weiter leben soll,
oder auf den nächsten Zug warten soll.
Eine Frage mit der ich alleine fertig werden muss.
Das ist alles nicht fair.
Warum lassen mich alle alleine?
Hab ich nicht auch das Recht auf ein schönes Leben?
Ich habe den Wunsch aufgegeben.
Habe das Messer genommen,
hab die Augen geschlossen
Ein Schrei...
ich bin zu Boden gefallen.
Doch auch dies sollte nicht sein.
Sie haben mich zurück geholt.
Aber wieso,
wieso haben sie mich nicht liegen gelassen??!!

Tausend Fragen bleiben!
Oft lieg ich nachts wach und weine
Hab viele Freunde und bin doch alleine
Warum muß denn erst so ein Unglück geschehn
Daß ich weiß, welche Menschen zu mir stehn?
Mein bester Freund hat mich verlassen
Ich kann's immer noch nicht fassen!!!
Schließe ich die Augen, seh ich seinen letzten Blick
Er wollte mir sagen, für ihn gibt's kein zurück
Ich spür noch die Berührung seiner Hand
Bevor er in die Ewigkeit verschwand
Der Schmerz läßt mich wohl niemals los
Es tut so weh, was mach ich bloß?
Er fehlt mir so sehr, doppelt sogar
Weil er mein Freund und mein Bruder war
Wenn ich aus diesem Leben geh
Ob ich ihn noch mal wiederseh???
Ich wünschte ich hätte gesagt wie gern ich ihn hab
Ich wünschte ich hätts ihm gesagt bevor er starb!!!

 

Allein sein!
Von Mensch und Gott alleingelassen,
Schreibe ich so vor mich hin.
Beginne mich zutiefst zu hassen,
Merke, dass ich wertlos bin.
"Warum bin ich denn noch am Leben;
Warum bring ich mich nicht um;
Was kann das Leben mir noch geben?",
So frag ich laut, doch es bleibt stumm.
Ja, wenn ich sterbe, stört es keinen.
Dessen bin ich mir bewusst.
Nicht einer wird auch um mich weinen;
Mein Tod ist niemandem Verlust.
So öffne ich des Messers Klinge,
Drücke sie auf meine Haut.
Der Blutstrom raubt mir meine Sinne,
Der Schmerz ist gross, ich schreie laut.
Doch keiner ist in meiner Nähe;
Dieses wird das Ende sein.
So sehr ich bitte oder flehe;
Ich lebte und ich sterb allein!

 

Wieso denkt sie ständig an den Tod?
In ihren Gedanken, das Bett, der Teppich alles rot,
der weiße Pyjama getränkt von Blut
und nur der Zettel übersteht die Flut,
die Flut aus Angst, Verzweiflung und mehr,
Sie versteht ihn nicht aber er konnte nicht mehr.
Verletzt von der Person, die er liebte,
sie hinterließ zu viele Wunden.
Entschuldigt durch die Drogen ging er von ihr.
Er liebte sie mehr als sein Leben,
doch mußte er das für sie geben?

Tot!
Wir waren immer zusammen, bauten jeden Scheiss,
früher nur Spass, eine Tüte hier, 'ne Nase da.
Doch 1 Jahr später die Spritze im Arm.
Nun sitz du im Knast die Nadel hat´s geschafft,
dich an den Ort zu bringen, den du doch so hasst.
Du sagst sie nehmen dir deine Sorgen
den Schmerz und die Einsamkeit,
du hast Ängste für den Morgen.
Doch auch im Knast kannst du es nicht lassen,
es ist die Sucht, die unsterbliche Lust.
Und nun bist du bei mir, ich stehe vor dir,
doch du redest nicht, denn sie haben es geschafft, du bist tot.
Wir waren doch noch nicht soweit,
hatten noch jede Menge Zeit,
wir waren wie Engel,
zuhause waren wir nie,
wir verloren unsere Namen,
unser Geschlecht und unsere Konfession.
Doch die Nadel hat´s geschafft,
sie hat dich und mich fast dahin gerafft.
Doch nur die Besten sterben jung und du warst besser als ich.
Und es ist einsam ohne dich mein Freund.
Ich pflücke Rosen für dein Grab du bist nicht bei mir doch du lebst in mir,
irgedwann werde ich dir folgen in die Ewigkeit.
Doch gib mir Zeit.
Denn es war unsere härtester Kampf
und du hast gewonnen denn du bist frei....

Leben; wohl dem, dem es spendet
Freude, Kinder, täglich Brot,
Doch das Beste, was es sendet,
Ist das Wissen, das es endet,
Ist der Ausgang, ist der Tod.

I dEnK oWa NeT sO, gÖ?! I fInD dEs NuR iRgEnDwIe VuI oRg!!!

 

 

 

 

 

 




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